Sexualität ist ein allgemein tabubesetztes Thema in unserer  Gesellschaft. Im Bereich der Erziehung ist der Umgang damit sowohl für die Jugendlichen als auch für die Bezugspädagogen  schwierig.  Bei unseren Klienten müssen nicht nur Themen wie „Aufklärung“, „Freundschaft“, „Öffentlichkeit und Privatsphäre“ bearbeitet werden, sondern auch die autismusspezifischen Auffälligkeiten in der sozialen Interaktion und Kommunikation berücksichtigt werden.

Um unsere Kompetenzen in diesem Bereich auszubauen und Sicherheit im Umgang mit dem Thema „Autismus und Sexualität“ zu gewinnen, luden wir am 7. Mai Dipl.-Psychologe Harald Matoni (Autismus-Therapie-Ambulanz Niederrhein) zu einer Inhouse-Fortbildung ein. Er machte uns deutlich, wie wichtig ist es, mit dem Aufarbeiten des Themas  frühzeitig  zu beginnen.  Idealerweise sollte dies in Form einer lebenslangen Förderung sozialer Kompetenzen geschehen, ergänzt durch eine früh beginnende lebenslange Sexualbildung. Er vermittelte uns viele methodische  Ideen sowie Mut zum Handeln.